Ich stehe für…

 

… eine Sozialökoligische Energiewende: Der Klimakrise müssen wir sozial gerecht begegnen und unsere Lebensqualität sichern. Die Energiepreise müssen dabei unter Kontrolle bleiben.

Unsere Region kann von erneuerbaren Energien profitieren. Windenergie, Solarstrom und Wasserstoff sorgen jetzt schon für eine hohe Zahl an Arbeitskräfte in unserer Region. Die Energiewende ist dabei eine Chance für mehr Beschäftigung. Die erneuerbaren Energien können dazu für mehr Stabilität bei den Strompreisen sorgen und die Abhängigkeit von Energieimporten senken. Trotzdem müssen die Kommunen vor Ort einen Spielraum behalten, um die Menschen in der Planung mitnehmen zu können. Das Land muss die Kommunen dabei mehr unterstützen, Nutznießer der Energiewende zu sein.

Wohnen muss bezahlbar sein. Das Land ist in der Plicht, günstige Wohnungen zu fördern. Nebenkosten müssen durch Anreize zu Sanierungen verringert werden. Eine eigene Landeswohngesellschaft kann ein weiterer Schlüssel zu einem fairen Wohnungsmark werden.

… gute Schulpolitik und frühkindliche Bildung: Als Familienvater und Ehemann einer Erzieherin wurde Bildungspolitik automatisch ein Schwerpunkt meiner politischen Arbeit. Gleichwertige und gute Bildungsmöglichkeiten sind für mich eine Kernaufgabe des Landes. Gute Bildung verlangt gute Ausstattung und motiviertes Personal in den Schulen und Kitas. Die Arbeitsbedingungen müssen für das Personal, aber auch für die Schülerinnen und Schüler stimmen. Bildungschancen dürfen nicht vom Wohnort und möglichst wenig von der persönlichen Situation der Schülerinnen und Schüler abhängen. Mit Begeisterung durfte ich z.B. politisch beim Projekt „Erste IGS im Ammerland“ mitwirken. Es macht Spaß, zu erleben, wie aus einer Idee die Bereitschaft entsteht, eine Schule komplett neu aufzustellen. Es macht Spaß daran mitzuarbeiten, die Investitionen in die Bildung an wichtigen Punkten mit einem guten Konzept zu steigern. Es macht Spaß zu sehen, was möglich ist!

… Digitalisierung von den Menschen her gedacht: Unser Land muss im Rahmen der Digitalisierung Vorreiter werden. Breitband ist Grundversorgung. „Glasfaser bis zur letzten Milchkanne“ darf in den nächsten 5 Jahren keine Floskel mehr bleiben. Digitalisierung ist Daseinsvorsorge. Deshalb müssen Investitionen in digitale Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern her gedacht werden! Angebote der Verwaltung müssen einfach und berrierefrei nutzbar sein!

… Lernen aus Krisen: Man nimmt aus einer Krise auch immer etwas positives mit. Für mich wurden viele Denkverbote durchbrochen. Wenn Veränderung nötig sind, sind sie auch möglich. Wir sind z.B. in der Digitalisierung einen großen Schritt nach vorne gekommen. Auch wenn wir hier noch einige Baustellen vor uns haben. Aber wir haben auch den Spiegel vorgehalten bekommen: Wir dürfen in der digitalen Welt das Persönliche nicht vergessen. Ich habe gelernt, dass man trotz der Vorteile der digitalen Welt den persönlichen Kontakt nicht vergessen darf. Service- Angebote müssen vor Ort verfügbar bleiben, auch wenn sie zum Teil nicht mehr die wirtschaftlichsten sind. Barrierefreiheit heißt für mich auch, dass man am Ende nicht vor einem Bildschirm vereinsamt. Barrierefreiheit heißt, Teilhabe zu ermöglichen und modernes altersgerechtes Wohnen über Generationen hinweg zu fördern.